Veltkamp

 

Wiederverwendung Plastik-Müll

 

Veltkamp ISO 14001 - Umweltmanagement

Veltkamp ist ISO 14001 zertifiziert. Dies ist der internationale Standard für ein Umweltmanagementsystem, das auf einer geeigneten Umweltpolitik basiert.

Veltkamp verwendet technische Kunststoffe zur Herstellung von Kunststoffprodukten.

Darüber hinaus werden zum größten Teil recycelte Kunststoffabfälle oder recycelte Kunststoffe verwendet.

 

Warum Recyclat?

Recyclat wird aus Kunststoff-Haushalts-, Industrie- und Meeresabfällen hergestellt. Zum Beispiel alte Flaschenverschlüsse, Mülleimer, Windelplastik, Stoßstangen usw.

Die Verfügbarkeit hängt von der Qualität der Sammlung dieser Abfälle in einem Land ab.

In den westeuropäischen Ländern, einschließlich der Niederlande, werden diese Abfälle hauptsächlich recycelt und kompostiert. Darüber hinaus wird ein Teil davon für Fernwärme oder Stromerzeugung verbrannt.

In Süd- und Osteuropa wird der größte Teil der Abfälle jedoch deponiert. Nur ein sehr begrenzter Teil wird anders verbrannt oder verarbeitet.

Verfügbarkeit

Es ist natürlich sehr wichtig, dass auch ständig Recycling vorhanden ist. Dies ist in der Praxis nicht immer der Fall. Schiffsladungen Recycling werden regelmäßig auf dem Weg zu einem europäischen Hafen verkauft und in Länder wie China verschifft.

Die Verfügbarkeit eines geeigneten Recyclats in einem konstanten Fluss ist daher begrenzt.

 

Preis

Der Preis hängt hauptsächlich von der Verfügbarkeit ab. Hinzu kommt die steigende Nachfrage auf dem Weltmarkt nach umweltfreundlicher Produktion. Infolgedessen ist recyceltes Material manchmal sogar teurer als neues Material.

Im Gegensatz zu allen Anzeigen ist es daher nicht immer einfach, mit Recycling umweltfreundlicher zu produzieren. Es kommt sogar vor, dass Produkte als umweltfreundlich verbreitet werden, aber aufgrund mangelnder Verfügbarkeit und Preisgestaltung eine Mischung aus neuem Material und recyceltem Material verwendet wird.

 

 

Wie wäre es mit Biokunststoffen?

Biokunststoffe sind künstliche Polymere aus PLA (Polymilchsäure). PLA wird nach einem chemischen Verfahren aus Stärke hergestellt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Kunststoff selbst biologisch ist und bedeutet daher nicht, dass der Kunststoff biologisch abbaubar ist. Diese Biokunststoffe sind unter bestimmten industriellen Bedingungen kompostierbar. Dies erfordert jedoch einen hohen Energieverbrauch, um die Molekülketten abbauen zu können.

Der Prozentsatz an zugesetztem Füllstoff kann erheblich variieren und dies wirkt sich häufig nachteilig auf die mechanischen Eigenschaften des Kunststoffs aus.

Außerdem sollten einige Füllstoffe nicht zu lange im Freien oder in einer feuchten Umgebung aufbewahrt werden. Beispielsweise nimmt das Gewicht von Holz überproportional zu.

Darüber hinaus sind Entwicklungen im Gange, bei denen sowohl synthetischen als auch Biokunststoffen Füllungen zugesetzt werden. Ein Nachteil hierbei ist die CO2-Emission aufgrund der Transportbewegungen des Füllstoffs und der Kunststoffe zum Mischort. Dort werden die Kunststoffe umgeschmolzen und anschließend granuliert. Dies kostet nicht nur viel Energie, sondern die Substanzen können auch nicht mehr abgebaut werden.

Am Ende des Lebenszyklus können diese Kunststoffe nur noch vollständig verbrennen. Dabei kann ein reiner Kunststoff wieder recycelt werden.

Die Biokunststoffe sollen Einwegverpackungen ersetzen. Das Material ist daher nicht biologisch abbaubar, sondern muss in speziellen Kompostierungsanlagen verarbeitet werden.

Kunststoffe bleiben Kunststoffe und gehören nicht in die Natur. Kunststoffe, die sich schließlich auflösen, sind Mikrokunststoffe, die mit den derzeitigen Techniken nicht mehr aus der Natur extrahiert werden können.

Biokunststoffe sind auch erheblich teurer. Infolgedessen sind die Endproduktkosten derzeit für viele Verbraucher zu hoch.

 

CO2-Fußabdruck biobasierte Kunststoffe

Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass Biokunststoffe für die Begrenzung des Klimawandels wichtig sind, auch aufgrund des geringeren CO2-Fußabdrucks.

Ein größerer Anteil biobasierter Produkte könnte zusätzlich zu den Recyclaten eingesetzt werden und somit auch zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen.

Biokunststoffe haben einen CO2-Fußabdruck, der 50 bis 80 % unter dem von Neukunststoffen liegen kann.

Mit Recycling ist der Platzbedarf praktisch gleich null.


Kunststoffpakt Niederlande

Im Jahr 2019 wurde zwischen der niederländischen Regierung und der Wirtschaft ein Kunststoffpakt vereinbart, um auf Kunststoffe aus nachhaltig produzierten biobasierten Rohstoffen umzusteigen. Nicht um die Plastiksuppe zu lösen, sondern um die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu verringern und damit zu Klimazielen beizutragen.

Ein wichtiges Problem für Abfallverarbeiter ist jedoch, dass Biokunststoffe das Recycling gewöhnlicher Kunststoffe erschweren. In der Praxis liefert der Verbraucher eine Mischung aus allen Arten von Kunststoffen, sowohl Standardkunststoffen als auch Biokunststoffen. Dies stört den Kompostierungsprozess.
Viele Kompostierungsunternehmen entfernen daher so weit wie möglich alle Arten von Kunststoffen, einschließlich solcher, die sich verschlechtern würden.

 

Schlussfolgerunge

  • Die Plastiksuppe in den Ozeanen ist das direkte Ergebnis der Ablagerung von Abfällen in Flüssen und Ozeanen, insbesondere in südlichen und asiatischen Ländern
  • Die Sammlung von Abfällen in Westeuropa ist ziemlich gut organisiert, und die Umweltauswirkungen beziehen sich daher tatsächlich auf Müll
  • Biokunststoffe sind teuer, schwer zu trennen, haben eine begrenzte Verfügbarkeit und sind für einige Verpackungsanwendungen ausreichend, für technischere Anwendungen jedoch kaum geeignet
  • Biokunststoffe bergen ein erhöhtes Risiko für Mikroplastik in der Umwelt
  • Für Veltkamp ist die Verarbeitung von Recyclat die bislang umweltfreundlichste Methode